Wie gut ist Orcs Must Die Unchained?

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Orcs Must Die und Orcs Must Die 2 waren für mich Überraschungshits als sie herauskamen.

In beiden Spielen ging es darum die eigene Basis, dargestellt durch ein Portal, gegen Horden von Monstern zu verteidigen.

Dazu übernahm man die Rolle eines Helden der neben aktiven Fertigkeiten wie Flitzebogenschießen auch Fallen aufstellen konnte.

Und eben diese Fallen haben dem Spiel seinen Reiz gegeben. So gab es Fallen die Monster katapultiert habe, Fallen die sie verlangsamt haben, die ihnen eine pendelnde Klinge in den Körper gerammt haben und auch Fallen die erst durch Kombination gut wurden.

So gab es eine die eine brennbare Flüssigkeit auf die Monster feuerte. Liefen diese nun durch eine Feuerfalle, gab es massiven Schaden.

Teil zwei des Spiels unterscheidete sich durch den neu hinzugekommenen Coop Modus vom ersten Teil. Dieser wertete das Spiel zusätzlich auf ohne am Spielprinzip selber etwas zu verändern.

Nun also Orcs Must Die Unchained. In dem Spiel geht die Evolution weiter voran. Man tritt hier gegen andere menschliche (oder computergesteuerte) Gruppen an, und zwar nur online.

Anstatt also nur die eigene Basis zu verteidigen, muss man hier ebenfalls in den Angriff gehen.

Dazu wurden Portale eingeführt mit denen man eigene Monster holen kann die dann automatisiert zum Gegnerportal laufen.

Funktioniert in etwa so wie bei jedem Moba aber mit dem Unterschied das man kontrollieren kann welche Monster gespawnt werden.

Orcs Must Die Unchained ist ein Free To Play Spiel. Bedeutet: wenn es herauskommt zahlt man nix, kann aber im Spiel Geld für bestimmte Dinge ausgeben.

Kann, muss aber nicht. In der Beta die momentan läuft ist es allerdings so das man durchaus Nachteile hat wenn man nicht genügend Karten besitzt welche für so ziemlich alles im Spiel verantwortlich sind.

Dies reicht von den zur Verfügung stehenden Helden zu Fallen die man aufstellen kann und Monster die man aus den Portalen kommen lassen kann.

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Diese bekommt man zwar kostenlos bei jedem Levelaufstieg, es dauert aber seine Zeit bis man genügend Karten zusammen hat um diesen Nachteil zu einem großen Teil auszugleichen.

Das Grundkonzept läuft folgendermaßen ab:

  1. Ihr startet das Spiel mit einer Anzahl Helden sowie Karten die Monster, Fallen, Gegenstände und andere Dinge darstellen.
  2. Dann wählt ihr aus welche Karten ihr im Spiel verwenden wollt. Hier kann man Konfigurationen speichern, allerdings werden Speicherpunkte nur nach bestimmten Leveln vergeben.
  3. Die Karten die ihr mitnehmt sind begrenzt, das heißt ihr könnt nur eine gewisse Anzahl Karten jeden Typs mitnehmen, z.B. sechs Fallenkarten.
  4. Genau mit diesen Karten spielt ihr dann.

Die Anzahl der gleichen Karte ist bei Fallen und Monstern entscheidend. So könnt ihr nur so viele Fallen setzen wie ihr Karten der Falle besitzt. Habt ihr nur eine, könnt ihr nur eine mickrige Falle setzen was bedeutet das ihr auf einem Haufen Punkte sitzen bleibt die ihr nicht verwenden könnt.

Das Gleiche bei Monstern. Es gibt mehrere Portale aus denen ihr Monster schicken könnt. Habt ihr von einem Monster nur eine Karte, könnt ihr es nur einmal schicken egal wie viele Portale auf sind (die Monster selber spawnen solange bis ihr die Karte wechselt).

Hat man erst einmal zehn oder zwanzig Level gemeistert spielt dies nicht mehr eine ganz so große Rolle.

Wie bereits erwähnt bekommt man für jeden Levelaufstieg neue Karten und teilweise auch neue Optionen freigeschaltet.

Daneben gibt es die Möglichkeit durch im Spiel erworbene Währung oder dem Kauf von Währung Karten, Helden und Skins zu erwerben.

Helden kosten einiges, man kann sie aber auch in Kartenpacks finden.

Das Spiel

Das Spiel selber läuft nach einen festgelegten Schema ab.

Haben alle Spieler Charaktere ausgewählt wird das Spiel geladen.

In jedem Spiel ist ein Portal der Stufe 1 bereits geöffnet. Hier spielt man seine erste Monsterkarte um Monster zum Gegner zu schicken.

Diese Portale kann man bis auf Stufe 5 aufwerten was das Senden mächtiger Monster erlaubt.

Entscheiden muss man sich hier am Anfang zwischen dem Upgrade des einen Portals oder der Öffnung weiterer Portale die dann Monster auf eine andere Route zum Feind schicken.

Daneben hat man auch noch eine zweite Währung die man für das Aufstellen von Fallen benötigt.

Fallen kosten je nachdem was sie machen unterschiedlich viel. So kostet eine Teerfalle die Gegner verlangsamt einen Bruchteil von einer Teslafalle die Gegner elektrisiert wenn sie zu Nahe kommen.

Eben diese Punkte kann man auch für weitere Charakterfähigkeiten einsetzen. So gibt es Weaverkarten die man ab einer bestimmten Stufe verwenden kann. Diese bieten eine Reihe von Fähigkeiten wie mehr Rüstung, die schnellere Reaktivierung von Fallen oder das Verlangsamen aller Gegner im Radius.

Zu Bedenken gilt aber das man dann weniger Punkte für Fallen zur Verfügung hat was vor allem bei menschlichen Spielern ungern gesehen ist da man so die eigene Verteidigung schwächt.

Charaktere haben unterschiedliche Fähigkeiten. Grob kann man sie in die Gruppen Angriff, Verteidigung und Support aufteilen.

Jeder Charakter besitzt aktive Fähigkeiten wovon zwei auf die linke und rechte Maustaste gelegt sind und zwei weitere auf die Tasten Q und E.

Mit diesen kann man Gegner festhalten, angreifen, stunnen oder Schaden in einem Radius anrichten.

Fazit

Orcs Must Die Unchained ist sicherlich kein schlechtes Spiel, allerdings schafft es das Spiel nicht die Unbeschwerlichkeit des Vorgängers zu behalten.

Für Freunde von Spielen wie Dota 2 oder League of Legends sicherlich kein Nachteil, aber für Spieler die die ersten beiden Teile von Orcs Must Die gespielt haben eventuell doch da hier durch den Wettkampfcharakter des Spiels andere Anforderungen gestellt werden.

Spieler die mehr spielen haben eine Erfahrungsvorteil, der Gelegenheitsspieler, welche die ersten Teile gespielt haben, durchaus abschrecken kann und wird.

Hier reicht es eben nicht mehr ab und an mal eine Map zu spielen. Zwar kann man gegen den Computer spielen, diese sind aber ebenfalls bis auf die ersten beiden Schwierigkeitsgrade nur mit viel Training und einer eingespielten Truppe zu besiegen.

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