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Schachspielen ist in jeder Altersklasse beliebt. Viele Leute meinen, dass wenn Kinder in jungem Alter damit beginnen, ein besseres Lese- und Mathematik Verständnis aufweisen, aber auch generell sich im Leben einfacher „durchkämpfen“ können. Schach gegeneinanderDas Hobby „Schach“ kann auch international ausgeübt werden, bei Staats- Europa- oder Weltmeisterschaften. Bei dem Spiel wird spielerisch logisch Denken trainiert, aber auch das Gedächtnis, sowie die Wahrnehmungsfähigkeit. Außerdem wird Kindern beigebracht respektvoll dem Gegner zu sein und bei jedem Zug zweimal zu denken. Man kann dieses Spiel, wie es jeder kennt auf einem Brett mit Holz bzw. Plastikfiguren spielen, jedoch wird es wie ziemlich alles, im Internet angeboten.

Höherer IQ und besseres Denkvermögen

Viele Menschen meinen, Schach spielen fördert beide Gehirnhälften- absolut richtig. Es gibt viele Studien die das beweisen können. Spiele die denken fordern, helfen auch Dendriten zu bilden. Je mehr dieser Zellen ein Gehirn besitzt, desto schneller funktioniert die Reizweiterleitung. Diese führt zu einer schnelleren Reaktion. Sehr vorteilhaft ist auch, dass beide Gehirnhälften beansprucht werden. Dadurch kann man auch seinen IQ steigern.

Eine Studie aus Venezuela hat das bewiesen, indem Studenten für 4 Monate Schach spielten und ihr IQ danach höher war. Andere Studien belegen, dass es die Wahrscheinlichkeit Demenz bzw. Alzheimer zu bekommen, lindert. Deshalb ist es wichtig auch im Hohen Alter noch gezielt Muskelgruppen zu fordern. Außerdem wird eine bessere Planung und ein reiferer Weitblick entwickelt, sodass man durch den präfrontalen Kortex mehr Selbstkontrolle, Beurteilung erhält, wegen des kritischen, wie strategischen Denkens.

 

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Andere Studien belegen besseres Leseverständnis – 1991 untersuchte Stuart Margulies 53 Grundschüler, die Schach spielten aus der ganzen Welt und verglich sie mit jenen, die keinen Schachkurs belegten. Diese Schachspieler erzielten überdurchschnittliche Testergebnisse. Aber auch die Feinmotorik im Körper wird gefördert.

Im Falle eines Schlaganfalls, einer Behinderung oder nach einem Unfall ist das sehr vorteilhaft. Das Spielen mit einer anderen Person trainiert die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten. Es zeigte sich, dass in den Versuchsklassen, in denen es systematischen Schachunterricht gab, die Noten für schulischen Leistungen deutlich besser ausfielen als in der Kontrollklasse, die keinen solchen Unterricht hatte.

Schach und Mathematik

Schach hat eine Menge mit Mathematik zu tun. Nicht mit addieren bzw. rechnen, sondern mit Mathematik. Es kommt auf ein gutes Verständnis eines durch einzelne Faktoren gegebenen Problems an. Beim Schach sind auch noch andere Faktorenvorhanden. Das tiefere positionell-strategische Verständnis kommt erst nach ein paar Spielen (kann durch etwas Übung aber ein bisschen besser werden), es gibt psychologische Teile wie Gedächtnisleistung, Konzentration, Entschlussfreude (z.B. Bedenkzeit Einteilung!. Wenn alle diese Teile in der Schachkarriere immer besser werden, bleibt für den Rest (Talent, Scharfsinn) immer weniger übrig.

Anderenfalls ist das aber exakt die Kleinigkeit,welche die Spielerindividualität ausmacht. Das Spiel ist sinnlos oder eher uninteressant, wenn dieser Teil gleich Null wird: Bei genügender Rechentechnik ist nur einen optimaler Zug möglich, diesen muss man machen. Spannend wird es erst dann, wenn bei guter Einstellung aller äußerer bzw. psychologischer Faktoren und unter Verwendung der bestmöglichen Technik es immer noch andere gleich starke Zugmöglichkeiten gibt (gleich gut in der Technik). Dann kann man raten oder der persönliche Stil, entscheidet. Schlussendlich ist das wohl der eigentliche Sinn des Schach spielen.

Computerschach

Bei dieser Art von Schach spielt man gegen andere Menschen hinter einem Computer aber auch einfach gegen den Computer selbst. Es gibt speziell entwickelte Schachmaschinen, die quasi „unschlagbar“ sind.

 

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Jedoch verliert man nicht jede Partie, bei den meisten kann man „Schwergrade“ einstellen, oder Levels meistern.

Verein

In vielen Regionen wird Schach spielen unterstützt, deshalb gibt es Vereine bzw. Clubs. Kinder und Erwachsene können Übungsstunden besuchen und auf Wettbewerben antreten. Durch die Covid-19 konnte der Unterricht nicht stattfinden, deshalb wurde es online verlegt, sodass man von zu Hause Schach spielt. Vorteilhaft an einem Verein ist, dass man dort viele Bekannt- und Freundschaften schließen kann. Durch diesen gelangt man einfacher an Turniere bzw. Wettbewerbe im regionalen, nationalen sowie internationalen Raum. Die Mitgliedpreise sind angemessen und liegen für Kinder zwischen 25-25€. Auch Ausstattung ist nicht überteuert, dabei kann man zwischen 35-70€ ungefähr rechnen.
 

Förderung in Schulen

Schachfiguren auf einem SchachbrettDie Europäische Union fordert in Schulen das Programm „Schach in der Schule„, weil Schach ein leicht zugängliches Spiel für Kinder aus allen sozialen Schichten ist. Es unterstützt den sozialen Zusammenhalt, die gesellschaftliche Eingliederung, den Kampf gegen Diskriminierung, die Verringerung der Kriminalitätsrate und sogar den Kampf gegen verschiedene Abhängigkeiten.

Die Förderungsmaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung sind daher den gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Teilen des Schachspiels gewidmet. Ein Schwerpunkt ist der qualitative und quantitative Ausbau des Schachunterrichts in allen Schulstufen. Das Bundesministerium setzt insbesondere die Maßnahmen der Förderung der Aus-, Fort-, und Weiterbildung der Lehrkräfte, sowie Durchführung der Landes- und Bundesfinalspiele.

Fazit zum besseren Lese- und Mathematik Verständnis durch Schach spielen

Abschließend kann man sagen, dass es sicher kein Fehler wäre, sein Kind Schach spielen zu schicken, sei es in der Schule oder im Verein. Schach hat viele positive Eigenschaften, die diesem in deren Zukunft behilflich sein kann. Die Kosten für das Hobby sind nicht dermaßen hoch, dass es nur für wenige leistbar wäre. Außerdem wird es in vielen Schulen von der Europäischen Union gefördert. In den meisten Vereinen wird eine Schnupper- Stunde angeboten, sodass man danach entscheiden kann, ob es dem Kind gefällt. Wenn das Kind über den Computer lernt, lernt es auch den Umgang mit elektronischem Equipment. Das waren nur die Nebenaspekte, im Großen und Ganzen geht es darum, ihr Kind profitiert nur davon; Es wird das Wissen verstärkt und die Fähigkeit Probleme zu lösen.

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