Category Archives: Wissenschaft

Digital Art

Erste virtuelle Experimente im Bereich Computer Art erinnerten eher an einen Airbrushsupergau als eine ernstzunehmende Kunstrichtung zu begründen. Bunt und futuristisch musste es sein im Cyberspace der Neunziger.

Es musste mächtig krachen und das mit unübersehbar viel Oberfläche und null Inhalt. Jeder Computerbesitzer fühlte sich berufen frei nach dem demokratischen Grundprinzip der Kunst aus ein paar digitalen Schnipseln selbige zu basteln. Die Zeit ist zum Glück vorbei.

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Chris Crawford ueber Computerspiele

Chris Crawford spricht in einem Interview aus dem Jahr 2005 (etwas betagter, zugegeben, aber nach wie vor aktuell, glaubt mir) ueber seine Karriere als Computerspieleexperte. Erst arbeitet er fuer Atari, schreibt das Buch “The Art of Computer Game Design”, eine wichtige Referenz fuer Gamer,und stellt spaeter sein Projekt “Storytronics” auf die Beine…was wir von ihm ueber die seiner Ansicht nach wenig kreative Computerspielebranche lernen koennen (viele Gruesse an EA Games ;) ), erfahrt ihr auf Gamasutra.

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Computerspiele helfen Chirurgen

Das will eine Studie von US Wissenschaftlern am Beth Israel Medical Centre in New York herausgefunden haben. Operierende Aerzte benutzen heutzutage bei Endoskopien kleinste Instrumente, die durch den Chirurgen gesteuert werden. Dabei werden Kamera und Instrumente ueber einen winzigen Kanal zur operierenden Stelle bewegt.

Diese Behandlungsart heisst Laparoskopie. Parallelen zu Computerspielen lassen sich nicht leugnen. Geschicklichkeit und ein hohes Mass an Konzentration werden den Chirurgen bei den meist mehrstuendigen Eingriffen abverlangt. Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass erfahrene Gamer-Aerzte bei dieser Studie besser abschnitten als ihre Kollegen, die seltener oder ueberhaupt nicht zum Joypad greifen.

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Killer Games do not Make Killers

Ich habe leider nicht die Möglichkeiten die Ergebnisse der folgenden Studie einzuschätzen, denke aber das sie auf jeden Fall eine Nachricht wert ist. Laut einer Studie die von einer gewissen Karen Sternheimer, einer Soziologin der University of Southern California, durchgeführt worden ist. Ihre Kernaussage ist im Grunde, dass man es sich zu einfach macht den Videospielen den schwarzen Peter zuzuschreiben.

“”If we want to understand why young people become homicidal, we need to look beyond the games they play … (or) we miss some of the biggest pieces of the puzzle,” she said, listing community and family violence, suburban alienation and less parental involvement as other possible factors.

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Raytracing in Computerspielen

Das wird laut einem spiegel.de Artikel wohl bald Wirklichkeit, nene nicht von den Intros der Spiele ist die Rede. Forschern der Universitaet des Saarlandes ist es gelungen, notwendige Rechenoperationen fuer diese revolutionaere Technik auf die Grafikkarten auszulagern, so dass in game Grafiken kuenftig in schillernd bunten Farben in Renderqualitaet erscheinen werden.

Das Forschungsteam spricht von einer Steigerung der Rechenleistung im Gegensatz zu bisherigen Technologien um den Faktor 30. Wir freuen uns auf erste vorzeigbare und, noch viel wichtiger, spielbare Ergebnisse.

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Droge MMORPG´s?

Keine neue Fragestellung, aber eine interessante Arbeit zu diesem Thema…Diese Studie (leider nur in englischer Sprache) ermöglicht einen ungewöhnlich wissenschaftlichen Blick auf die regelmässig auflebende Diskussion, ob Computerspiele, speziell MMORPG´s süchtig machen. Standarisiert, emotionale Argumentationsketten sucht man in dieser Arbeit ohne Erfolg.

Dank einer präzisen Schreibe und dem klaren Abhandeln statitischer Größen sind wir für die nächste Diskussion rund um Sucht/Computerspiele nach dem Lesen des 16-seitigen Manuskripts gut gewappnet. Obwohl die Arbeit aus dem Jahr 2002 stammt, habe ich nicht das Gefühl, dass sie an Gültigkeit verloren hat.

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230.000$ für einen Flugsimulator!

Aber was für einen. Andere rätseln, ob ihr Rechner, die Hardwaremindestanforderungen für Microsofts neuen Flugsimulator erüllt, dieser Aussi schraubt seinen eigenen Simulator inklusiver hydraulischer Bewegungseinheit zusammen. Etwa acht Jahre nach Baubeginn war Matthew Sheil schlappe 230.000 $ ärmer und sein Simulator vom Typ Boeing 747-400 einsatzbereit. “Ready for take off” heißt es seitdem unter australischer Sonne für den mit 13 Hochleistungsprozessoren ausgestatteten Flieger.

Mögliche, bezahlbare ;) Alternativen für Simulatorpiloten, stellen Laminar Research mit X-Plane 8.5 und Microsoft mit Flugsimulator X. Allerdings liegt man bei Microsoft mit allen verfügbaren add on´s vermutlich in ähnlichen Preisgefilden wie Herr Sheil.

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