Heute Abend war es soweit.
Ich saß wieder einmal vor meinem Rechner, startete Splinter Cell: Chaos Theory, als es passierte. In der realen Welt waren vielleicht zwei Stunden vergangen, die dritte Flasche Veltins neigte sich gerade dem Ende, der Aschenbecher quoll über, wie an so einigen Abenden. Ich bewegte gerade meine Spielfigur in eine dunkle Ecke, schaltete das Nachtsichtgerät an, als ich den Blick für das Geschehen verlor.
Die Umgebung meines Zimmers war auf ungewöhnliche Weise verschwommen, das schwache Licht der Schreibtischleuchte schien fahl, die Geräusche meiner Umgebung (inklusive der gröhlenden, besoffenen Nachbarn) wirkten seltsam entfernt.