Wie Nintendo die Kosten der Wii U Konsole senken könnte

Wii U and GamePad.jpg

Wii U and GamePad“ by Takimata – File:Wii U Console and Gamepad.jpg. Licensed under CC BY-SA 1.0 via Wikipedia.

Aus Nintendo werde ich momentan nicht richtig schlau. Die Handheld-Konsole läuft super während die Wii U eher ein Nischendasein führt.

Meiner Meinung nach liegt dies vor allem daran das Nintendo auch bei der Wii U ein Gimmick eingebaut hat welches nicht wirklich einen Mehrwert liefert die Konsole dafür aber unnötig verteuert.

Die Wii Konsole lief entgegen aller Erwartungen phänomenal auch Dank der neuartigen Steuerungsmöglichkeit.

Nintendo ist hier ein Risiko eingegangen und es hat sich für die Firma ausgezahlt. So haben nicht nur Gamer und Nintendofans zur Konsole gegriffen sondern auch Menschen die vorher nie etwas mit Konsolen zu tun gehabt haben.

Auffallend war für mich damals schon das die neue Steuerung zwar neue Möglichkeiten erschlossen hat wie man Spiele steuert, dies aber wie Microsoft’s Kinect nicht wirklich gut umgesetzt wurde.

Ja, es hat eine Zeit lang Spaß gemacht mit den Controller zu bowlen, boxen, Pfeile zu schießen oder was auch immer zu machen.

Nach einiger Zeit verblasste der „neu“ Faktor und es wurde zumindest mir klar das man mit diesem Konzept zwar im Markt für Gelegenheitsspieler abräumen konnte, aber der Mehrwert selber sehr gering war.

Und genau diesen Faktor versuchte Nintendo nun ein zweites Mal zu aktivieren. Diesmal nicht mit Bewegungssteuerung sondern mit einem Gamepad.

Einer der Gründe warum die Wii U mittlerweile kaum weniger kostet als eine Xbox One oder Playstation 4 ist eben dieses Gamepad welches die Kosten der Konsole in die Höhe treibt.

Für was ist die Frage. Ja, man kann es als Controller verwenden in Spielen und ja, man benutzt es zur Navigation in den Menüs und ja, es können Zusatzinformationen auf dem Display angezeigt werden.

Nichts von dem eben genannten ist wirklich einzigartig. Die ersten beiden Punkte kann man durch jeden beliebigen Controller ebenfalls darstellen während der dritte Punkt eines dieser Gimmicks ist die zwar nett anzusehen sind aber zum Spiel selber kaum etwas beitragen.

Was kann Nintendo also unternehmen?

Das Hauptproblem ist momentan das die Konsole eben auf dieses Pad ausgelegt wurde.

Nimmt man das Pad weg und verkauft die Konsole in einer angepassten Version ohne, stößt man allen Kunden vor den Kopf die das Pad haben und nun nur noch beschränkt einsetzen können.

Nintendo scheint an einer kleineren Version des Gamepads zu arbeiten. Während dies durchaus die Kosten senken kann, ändert es am grundlegenden Problem nicht wirklich etwas.

Mein radikaler Vorschlag daher: Konsole ohne Pad verkaufen und dafür Apps für Smartphones anbieten die es emulieren.

Sollten Spieler ein Pad wollen können sie es entweder separat kaufen oder aber zu einer App greifen mit der man die Funktionalität auf Smartphones oder Tablets ebenfalls bekommt und dies kostenfrei.

Sinnvoll wäre es in diesem Zusammenhang natürlich die Navigation ebenfalls so zu erweitern das man jeden beliebigen Controller verwenden kann.

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